Einladung zur Matinee "Die Dohnal" im Bundesplatz-Kino am Sonntag, 27. November 2022, 11.00 Uhr

01.10.2022: Franziska Becker zeigt den Film "Die Dohnal" von Sabine Derflinger + Matinee über eine österreichische Unbeugsame in Pionierrolle + Regisseurin Derflinger wird anwesend sein + Im Anschluss Get together im Foyer des Bundesplatz-Kinos

"Aus taktischen Gründen leise zu treten, hat sich noch immer als Fehler erwiesen" (Johanna Dohnal).

Die Wilmersdorfer Abgeordnete Franziska Becker zeigt im Bundesplatz-Kino eine Matinee über die Frauenministerin, Feministin und Visionärin Johanna Dohnal, eine österreichische Unbeugsame in Pionierrolle, die bis heute als eine der bedeutendsten europäischen Kämpferinnen und Wegbereiterinnen für Frauenrechte gilt. Sabine Derflingers Film von 2019 zeigt Dohnals Kämpfe, ihre Siege, aber auch ihr Scheitern und bringt sie uns auf eine sehr zugängliche und nachempfindbare Weise nahe. Die Dohnal ist ein Dokument gegen das Vergessen und ein Plädoyer für eine gleichberechtigte Zukunft.

Filmplakat Die Dohnal

Termin und Ort:

Sonntag, 27. November 2022, 11.00 Uhr, Bundesplatz-Kino, 10715 Berlin (S- und U-Bahnhof Bundesplatz).
Eintritt: 5 Euro (an der Kinokasse); es gibt ein Freigetränk.

Anmeldung erbeten:

Per E-Mail: kontakt@franziska-becker.berlin oder Telefon unter (030) 863 196 53 (mit Sprachbox).

Über den Film Die Dohnal

(Österreich, 2019, Regie und Drehbuch Sabine Derflinger, 104 Minuten).
Die unbeirrbare, österreichische Frauenrechtlerin Johanna Dohnal kämpfte sechzehn Jahre lang unter drei Kanzlern für die Rechte der Frauen. Regisseurin Sabine Derflinger setzt der unbequemen Heldin in der Männerbastion mit ihrem weitsichtigen Dokumentarfilm ein unbedingt sehenswertes Denkmal. Mit ihrem bewegenden filmischen Porträt einer Ikone der österreichischen Frauenbewegung gelingt es Derflinger ein Stück lebendige Frauengeschichte, über alle Grenzen hinweg, vor dem Vergessen zu bewahren. Einzigartig schafft sie damit eine Identifikationsfigur für eine gleichberechtigte Zukunft. Spannendes politisches Kino, das dazu beiträgt historisches Bewusstsein zu schärfen. Denn jeder Backlash in Sachen Emanzipation und Feminismus gibt der nächsten Generation das Gefühl, wieder von vorne beginnen zu müssen.
Quelle: Programmkino.de.

Über Johanna Dohnal:

Johanna Dohnal (1939-2010) war ab 1956 in der SP÷ aktiv, ab 1969 Bezirksrätin, ab 1972 in der Parteizentrale, ab 1979 Staatssekretärin für Frauenfragen und von 1990 bis 1994 Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und damit die erste Feministin in einer europäischen Regierung. In all diesen Funktionen hat sie weitreichende Erfolge für die Rechte der Frauen erzielt: Von der strafrechtlichen Verfolgung der Vergewaltigung in der Ehe und der Gründung des ersten Frauenhauses bis zur Anrechnung von Kinderzeiten in der Pensionsreform. Neben all diesen Errungenschaften war Johanna Dohnal vor allem eins: eine Politikerin mit Haltung und Herz.
Quelle: Filmcasino.

Über Sabine Derflinger:

Sabine Derflinger (1963) ist eine österreichische Regisseurin, Drehbuchautorin und Filmproduzentin. Sie realisierte als Drehbuchautorin und Regisseurin Spiel- und Dokumentarfilme sowie Fernsehserien. 2010 gründete sie die Produktionsfirma Derflinger Film. Sie war 2012 die erste Regisseurin bei einer österreichischen Folge der Krimireihe Tatort (Falsch verpackt). Derlinger ist u.a. Trägerin des Grimme-Preises und des österreichischen Filmpreises.

Sabine Derlinger. Foto: Petro Domenigg/ filmstills.at

Mehr über Die Dohnal:

Leise zu treten hat sich noch immer als Fehler erwiesen - Johanna Dohnal , auf der Webseite "Rote Spuren"
Habe gesehen, wie eloquent sie wirklich war, Interview mit Sabine Derflinger, Standard vom 8. März 2021

Plakat von Klaus Staeck

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